Fabriklampen

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Ratgeber Fabriklampen


Seit Beginn des 20. Jahrhunderts verwandelten Fabriklampen Werkstätten und weitläufige Lagerhallen in ein fast schon mystisches Licht. Heute erhellen die schlichten Lampen dagegen etliche Küchen und Essbereiche in privaten Wohnungen oder Häusern. Speziell in urbanen Lofts oder innovativ gestalteten Neubauten werden die Industrielampen gern als Solitär eingesetzt. Ihre robuste, archaische Optik ist das Besondere, das Deinen Wohnbereichen Individualität sowie einen Hauch von Nostalgie verleiht.



Bewährtes Design der Industrieleuchten

Fabriklampen gehören auch zu den Design-Objekten, die nach dem bekannten Leitsatz 'Form follows funktion' hergestellt wurden. Als funktionale Beleuchtung waren sie ein Detail der Einrichtung von Werk- und Montagehallen, in denen damals widrige Umstände herrschten. Hauptsächlicher Bestandteil der Lampen war emailliertes Stahlblech, da es relativ günstig, äußerst robust und in der Bearbeitung simpel zu handhaben war.

Das markanteste Detail der Fabriklampen ist ein übergroßer Reflektor. Dieser ist dafür konstruiert, dass Licht gebündelt direkt nach unten zu leiten. Nur auf diese Weise wurde ermöglicht, dass ein Arbeitsplatz aus mehreren Metern Deckenhöhe ausreichend erhellt wird. Das Gehäuse der Fabriklampen ist dem Reflektor in seiner Größe angepasst und beinhaltet neben der Lampenfassung auch andere Bauteile der Speziallampen, die als Original über eine maximale Leistung von 800 Watt verfügten.

Metallrippen in Kombination mit Blechen waren um das Gehäuse drapiert, wodurch sich die enorme Wärme ableiten ließ. Fabriklampen besaßen zudem oft ein Sicherheitsglas, das einen Schutz vor Feuchtigkeit und Staub bot. Alle Konstruktionsdetails zusammen ergaben letztendlich die voluminöse Optik der Lampe. Das funktionale Design hat sich damals bewährt, sodass es über Jahrzehnte bestehen blieb. Dieser spezielle nostalgisch-technische Touch findet auch heute stetig neue Liebhaber.



Original oder Retro-Modell

Willst Du Dein Zuhause mit Fabriklampen ausstatten, kannst Du diese entweder gebraucht oder neu kaufen. Retro-Fabriklampen verfügen über die markante Optik echter Modelle, werden jedoch bei der Herstellung mit handelsüblichen Fassungen für Leuchtmittel versehen. Des Weiteren ist ihr Gewicht deutlich geringer und sie werden in etlichen Materialien wie auch Farbnuancen angeboten, sodass sich die Industrielampen jedem Wohnstil anpassen.

Anders verhält es sich, wenn Du Wert auf originale Fabrikleuchten legst. Diese kannst Du meistens nur in schwarzer Emaille-Blechverarbeitung erwerben. Zudem sind die schweren Modelle nicht einfach in klassischen Wohnungen einzusetzen. Die historischen Speziallampen besitzen oft noch Vorschaltgeräte innerhalb der Gehäuse und ihre damaligen Fassungen. In diesem Fall benötigst Du fachkundige Unterstützung, damit die Fabriklampen letztendlich dem heutigen elektrischen Standard entsprechen. Nach etwas Aufarbeitung hast Du jedoch ein einzigartiges Lichtobjekt, das eigene Geschichten erzählen kann.



Industrieleuchten ausreichend Raum zugestehen

Beachte, dass Lampen, die ehemals in Werkhallen eingesetzt wurden, auch in Deinem Domizil einen gewissen Platz benötigen. Original-Modelle sind etwa 80 Zentimeter hoch, wobei der Reflektor ungefähr 50 Zentimeter Durchmesser misst. Retro-Modelle verfügen normalerweise über die gleichen Abmaße. Dein Raum bedarf somit einer gewissen Höhe, die zu 3 Metern tendieren sollte. Fabriklampen können so in Deinem Zuhause die gewünschte Loftatmosphäre und Lässigkeit erzeugen, ohne das Zimmer zu erdrücken.